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Letzte Änderung
14.11.2007

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Geschichte

Vor etwa 10000 Jahren kamen die ersten Menschen an die Südküste Nordeuropas.
Etwa 3000 Jahre später begann die Besiedlung des südlichsten Bereiches der skandinavischen Halbinsel. In Skateholm fand man Zeugnisse der damaligen Besiedlung. Die Menschen lebten von Jagd und Fischfang.
Skåne ist reich an geschichtlichen Zeugnissen verschiedenster Zeitepochen. Man findet Felszeichnungen, Grabhügel, Steinkistengräber,Schiffssetzungen u.v.m.
Um 1000 unserer Zeit kamen die Wikinger und legten eine ihrer typischen Ringburgen im heutigen Trelleborg an, deren Reste man bei Bauarbeiten fand und heute restauriert besuchen kann.
Ortsnamen, die auf eine Besiedlung während der Wikingerzeit hinweisen, sind z.B. Namen, die auf -by, åkra oder -tofta enden. Handelsplätze führen in ihrem Namen ein -köpinge.
Für Interessenten ist das Museum in Trelleborg sehr zu empfehlen.

Die Ostseeküste war der Ausgangspunkt für Handel mit den anderen Ländern der Region.
Viele skånische Städte haben schon im Mittelalter Geschichte geschrieben.
Lund wurde 1019 gegründet und war als Sitz des Bischofs ab 1048 bzw. des Erzbischofs ab 1103 das geistige Zentrum ganz Nordeuropas. Malmö ist seit 1275 urkundlich nachgewiesen. Skanör und Falsterbo waren im 11. und 12. Jahrhundert Zentren der Heringsfischerei. Simrishamn erhielt schon im 14. Jahrhundert seine Stadtrechte.
Skåne gehörte lange Zeit zum dänischen Königreich. Im schwedisch-dänischen Krieg 1645 bis 1660 eroberte Schweden Gotland und auch Südschweden. Durch den Frieden von Roskilde im Jahre 1658 gewann Schweden Skåne, Halland, Blekinge, Bohuslän, Teile des heutigen Norwegen um Trondheim sowie die Inseln Ven und Bornholm. Im skånischen Krieg 1675 bis 1679 wollten die Dänen Skåne wieder erobern, doch nach verschiedenen Gefechten siegten die Schweden in der Schlacht bei Lund 1676; der endgültige Friedensschluß war im Jahr 1679.
Die meisten der etwa 200 skånischen Schlösser und Herrensitze wurden in der dänischen Zeit bis 1658 erbaut. Während der “Kalmarer Union” (1389 bis 1521) hatte die Dänenkönigin Margareta ein Burgbauverbot erlassen. Die Adligen des Landes umgingen dieses Verbot, indem sie sehr gut befestigte Wohn- und Wirtschaftshäuser anlegten. Das wohl bedeutendste Zeugnis aus jener Zeit ist die Burg Glimmingehus im Südosten Skånes, erbaut 1499 bis 1505 als “festes Haus” und seitdem nie umgebaut.